Ben Adlhardt und Marc Theumer berichten

Wir sind Schüler im Progymnasium in Tailfingen und besuchen dort die 10.Klasse. Für unser Abschlussprojekt im Fach NWT wollten wir gerne einen Stirlingmotor selber zusammenbauen. Dazu bekamen wir hilfreiche Unterstützung in der Lehrwerkstatt der Firma Mayer & Cie.

Trotz unvorhersehbarer Komplikationen beim Zusammenbauen des Bausatzes, konnten wir innerhalb drei Tagen unseren Stirlingmotor fertigstellen. Diese interessante, technische Herausforderung hat uns dazu ermutigt, in den Pfingstferien in der Firma Mayer & Cie zwei Tage zu verbringen. Ohne die Unterstützung und vor allem das Handwerkzeug der Lehrwerkstatt ist es für Schüler fast unmöglich solch einen Bausatz zusammenzubauen.

 

Unser Bauprotokoll

Tag 1:

Am ersten Tag starteten wir um 8:00 Uhr bei Mayer& Cie. Herr Ringwald und unser Betreuer Simon erwarteten uns in der Lehrwerkstatt.

Nach einer kurzen Begrüßung ging es direkt los mit dem Bohren der Pleuelstangen. Danach wurden die Bohrungen noch kurz entgratet. Damit war der erste Arbeitsschritt geschafft.

Es folgten nun die Bohrungen des Aluminiumquaders. Auch mit dem zweiten Aluminiumquader wurde dieser Arbeitsschritt wiederholt.

Zum Schluss wurde der Aluminiumquader (Pos. 1 auf der Bauteilliste) in der Mitte der großen Bohrung durchgesägt mit der Fräsmaschine da eine normale Säge dafür viel zu ungenau wäre.

Nach diesem Schritt war der erste Tag auch schon zu Ende.

 

Tag 2:

Am zweiten Tag starteten wir wieder um 8:00 Uhr in der Lehrwerkstatt. Angefangen haben wir mit den Bohrungen der Löcher in den Schwungrädern. Diese Löcher waren sehr schwer zu bohren, da die Räder rund sind und nicht wie die anderen Bauteile eckig. Als nächstes haben wir den sogenannten Flansch bearbeitet (Pos. 27). Dort haben wir an den vier gekennzeichneten Stellen gebohrt. Danach haben wir die Löcher in die Grundplatte gebohrt welche den Motor am Ende sicher stehen lassen soll.

Damit man den Kühler mit dem Flansch verbinden kann, musste man auch am Kühler an denselben Stellen Bohrungen erstellen. Der letzte Arbeitsschritt an diesem Tag war das Erstellen des Widerhakens um darauf die Stahlwolle zu wickeln.

 

Tag 3:

Am dritten und letzten Tag ging es für uns nochmals um 13:00 Uhr zu Mayer & Cie. An diesem Tag konnten wir unseren Motor fertigstellen. Dabei ging es nur noch um das Zusammenstecken und Zusammenschrauben der einzelnen Bauteile.

 

Zum Schluss möchten wir gerne erwähnen, dass die beratende Funktion von Herrn Ringwald und dem Azubi eine sehr große Hilfe war. Ebenfalls war es für uns eine enorme Hilfe die Maschinen und technischen Hilfsmittel in der Lehrwerkstatt zu nutzen. Unser Dank gilt allen Beteiligten, auch Herrn Fortenbacher, der uns die Unterstützung im Vorfeld zusagte.