Praktikum von Lukas Grochowski

In meiner Praktikumswoche habe ich viel Neues dazugelernt. Es hat mir viel Spaß gemacht, mit den Maschinen und Werkzeugen zu arbeiten. Ich hatte nette und hilfsbereite Ansprechpartner, die für mich immer da waren und mir auch einiges gezeigt haben. Besonders viel Spaß gemacht hat mir das Erstellen von CAD-Zeichnungen am Computer. Genauso gefallen hat mir das Arbeiten an meinem Mühlespiel. Wir haben am Dienstag angefangen unseren Aluminium-Block zu bearbeiten. Ganz am Anfang haben wir unseren Block auf Maß gefeilt und danach den restlichen Teil auf Maß gefräst. Nach diesen beiden Schritten haben wir unsere Löcher gebohrt. Um ein Loch zu bohren muss man es als erstes anreißen, das Loch körnen und danach zentrieren. Am Ende dieses Tages haben wir noch eine Fase gefräst und anschließend unsere Oberfläche mit einem Messerkopf gefräst. Am nächsten Morgen haben wir unser Mühlespiel zum Sandstrahlen gebracht. Nachdem dies erledigt war haben wir unsere Spielstifte gefertigt. Als erstes haben wir von einem Rundstab aus Stahl und einem aus Messing, mehrere Spielstifte (18 Stück) abgesägt. Danach haben wir sie am Schleifbock entgratet. An der Drehmaschine haben wir nun unsere Spielstifte auf Maß gedreht und anschließend eine Fase gedreht. Als dies erledigt war, hatten wir noch sehr viel Zeit und ich durfte einen Spielwürfel fertigen. Nachdem die Bohrlöcher gekörnt, zentriert und gebohrt waren, musste ich die Bohrlöcher senken. Nach dieser Aufgabe war der Tag auch schon wieder vorbei. Am nächsten Tag durfte ich in die Konstruktion. Dort habe ich am Morgen sehr viel über das Technische Zeichnen und über die dort verwendeten CAD-Tools gelernt. Am Nachmittag durfte ich das gelernte dann unter Beweis stellen. Somit habe ich unser Mühlespiel mit Spielstift, eine Cola-Falsche und ein Weinglas am Computer „gezeichnet“. Am Ende hatte ich dann meine eigene technische Zeichnung von unserem Mühlespiel. Am nächsten Morgen durfte ich in den Schlossprozess. Dort lernte ich viel über die dort verwendeten Maschinen, wie z.B.: die Schleifmaschine oder die Fräsmaschine. Genauso wie an den anderen Tagen, durfte ich auch an diesem Tag „Hand anlegen“. Ich habe eine Schleifmaschine bestückt, gereinigt und sogar bedient. Im Großen und Ganzen hat mir meine Praktikumswoche sehr gut gefallen, dennoch gibt es ein paar Dinge die negativ waren: Ich fand es schade, dass ich mein Praktikum als technischer Produktdesigner gemacht habe, aber bloß einen Tag in der Konstruktion verbracht habe. Auch „blöd“ fand ich, dass wir schon am ersten Praktikumstag angefangen haben unser Werkstück zu fertigen. Ich finde es besser, dass wenn man als Technischer Produktdesigner ein Praktikum absolviert, sollte man am ersten Tag evtl. sein Werkstück planen/zeichnen. In den folgenden Tagen ist es dann in Ordnung wenn man dann in der Lehrwerkstatt sein Werkstück fertigt. Weil so weiß man gar nicht wer oder wie man eine technische Zeichnung fertigt. Dennoch fand ich es gut, dass ich in den Betrieb durfte. Dort konnte ich das wirkliche Arbeitsleben sehen. Zum Schluss möchte ich noch ein großes Danke sagen. Dies gilt an alle meine Betreuungspersonen von denen ich in meiner Praktikumswoche sehr viel Neues dazugelernt habe. Es hat mir immer sehr viel Spaß gemacht mit ihnen zu arbeiten und auch von ihnen zu lernen.