Praktikum von Ben Adelhardt

Hallo, mein Name ist Ben Adlhardt. Ich bin Schüler des Progymnasiums in Tailfingen. Dort bin ich zurzeit in der 10.Klasse und habe vom 23.10. – 27.10.2017 mein Bogy-Praktikum hier in der Firma gemacht.

 Am Montag den 23.10.2017 ging ich das erste Mal zu Mayer & Cie. Nach der Begrüßung durch Herrn Fortenbacher erklärte er mir ein paar Dinge, welche ich beachten muss, wenn ich im Betrieb unterwegs bin. Nach der kurzen Erklärung ging es dann weiter mit einer kleinen Betriebsbesichtigung. Dies machte mir sehr viel Spaß, da ich viele Bereiche der Firma sehen konnte. Nach der Betriebsbesichtigung ging es in die Lehrwerkstatt, in der ich in den ersten beiden Tagen ein Mühlespiel herstellen durfte. Zuerst bekam ich eine theoretische Einweisung, zum Fräsen, Feilen, Bohren und Drehen. Mein selbst hergestelltes Mühlespiel konnte ich mit nach Hause nehmen.

Am Mittwoch ging ich in die Konstruktion. Dort erklärte man mir als erstes die Grundlagen des Technischen Zeichnens. Ich war erstaunt, dass es so viele Regeln gibt, die man zu beachten hat. Zum Beispiel gibt es 6 verschiedene Bemaßungsarten und 4 verschiede Linienarten die allesamt etwas komplett anderes beschreiben. Danach durfte ich selber meine erste Technische Zeichnung anfertigen. Diese habe ich am Computer in einem Programm, welches „Google Sketch up“ sehr ähnlich war, erstellt. Ich habe das Mühlespiel, welches ich die Tage davor hergestellt hatte, gezeichnet.

Am Donnerstag war ich wie jeden Tag um 7:00 Uhr in der Lehrwerkstatt. Herr Fortenbacher brachte mich dann zum Schlossprozess. Dort angekommen wurden mir zwei sehr freundliche Mitarbeiter vorgestellt. Sie zeigten mir alles was in diesem Arbeitsfeld des Betriebs gefertigt wird. Hier werden die einzelnen Schlossteile für die Rundstrickmaschine gefräst und geschliffen. Auffallend war hier ein sehr gutes und nettes Arbeitsklima. Allerdings muss ich sagen, dass mir dieses Arbeitsfeld nicht so zugesagt hat, da die Tätigkeit recht eintönig war. Trotzdem hat mir auch dieser Tag sehr gut gefallen und ich hatte viel Spaß bei der Arbeit, da ich mit netten Kollegen zusammenarbeiten durfte.

Am Freitag  war für mich der letzte Tag, diesen verbrachte ich in der Montage. Dort wurde ich von sehr netten Mitarbeitern begrüßt. So wie in allen anderen Abteilungen im Betrieb herrschte auch hier ein sehr gutes Arbeitsklima. Leider konnte ich hier nur einen halben Tag bleiben, da um 12:15 Uhr Feierabend war. Deshalb konnte ich nicht die ganze Zusammenstellung einer Rundstrickmaschine anschauen. Jedoch haben mir die Mitarbeiter alles erklärt wie die gesamte Rundstrickmaschine aufgebaut ist. Dies wäre für mich ein Arbeitsbereich, in dem ich später einmal tätig sein könnte. Mit der Lehrwerkstatt war dies für mich einer der interessantesten Bereiche.

Mein Fazit zum Praktikum ist eindeutig. Ich bin enorm froh, dass ich mein Praktikum bei der Firma Mayer & Cie. machen konnte. Die Mitarbeiter,  vor allem meine Betreuer über die 5 Tage, waren  alle sehr nett, lustig und hilfsbereit. Ich konnte sehr viel Neues Lernen, Vieles ausprobieren und mir einen enormen Überblick über das Arbeiten bei Mayer & Cie. machen. An keinem Tag war es langweilig und die Arbeiten, die ich machen durfte, haben mir sehr viel Spaß bereitet und ich denke, ich habe es auch ganz gut gemacht 🙂

Zum Ende hatte ich noch ein Abschlussgespräch mit Herrn Fortenbacher in der Lehrwerkstatt. Seine Rückmeldung war mir gegenüber sehr positiv und ich kann für mich aus den Praktikumstagen erschließen, dass dieses Berufsfeld vielfältig ist und zu mir passen könnte 🙂